- 1615 Philosophisch-Theologische Lehranstalt unter Leitung der Jesuiten
- 1773 Gründung des Bischöflichen Lyzeu
- 1803 Nach der Säkularisation erst als „Kurfürstliches Lyzeum“, von 1805-09 als „Erzbischöfliches Lyzeum“ dem Reichserzkanzler und Fürstbischof Carl Theodor von Dalberg unterstellt.
- 1809 Plan zur Verlegung der 1. Bay. Landesuniversität (heutige LMU) von Landshut nach Regensburg. Der Plan fand allerdings keine Unterstützung beim König, welcher schließlich München den Vorzug gab.
- 1811 Nach Übergabe der Stadt Regensburg an Bayern erfolgte eine Umbenennung des Lyzeums in Kgl. Bay. Hochschule (Lyzeum Albertinum)
- 1886 Gründung des akademischen, nichtkonfessionellen Vereins „Albertina“ durch Lycealdirektor Dr. Alois Rittler. Namensgeber ist der „doctor universalis“ des Hochmittelalters Albertus Magnus (1193-1280), welcher als „doctor ecclesiae“ am 16.12.1931 in den Heiligenstand erhoben wurde.
- 17.12. 1892 Auflösung der „Albertina“ aufgrund von Streitigkeiten zwischen Protestanten und Katholiken und darauffolgende Gründung unserer Mutterverbindung K.St.V. Albertia in Regensburg
- WS 1907/08 Bestimmung, dass Theologen im Klerikalseminar wohnen müssen à Existenzbedrohung
- 10.09.1908 Verlegung der Albertia nach München, Gründung der K.St.V Agilolfia (vorerst noch Albertina) mit Gründungssenior Johann Lermer
- 5.11.1908 Umbennung in Agilolfia (weitere zur Auswahl stehende Namen waren: Guelfia, Rupertia und Danubia) und daraufhin folgender Genehmigung durch das Rektorat. Das amtliche Schreiben enthielt: „Sympathischer als der Name berührten der Wahlspruch ‚In Treue Fest’ und die Farben blau-weiß-gold als Symbol der goldenen Bayerntreue.“
- 1909 Aufnahme in ein freundschaftliches Verhältnis mit dem KV auf der VV in Aachen
- 1910 Erstes Auftreten in „Salonwichs“
- 28.08.1912 Gründung des Altherrenvereins
- 1913 Anschaffung einer Fahne
- 1914-18 Trotz des 1. Weltkriegs erlebte die Agilolfia eine große Blütezeit und zählte Ende des Krieges 90 Mitglieder. Während des Kriegs erschien eine „Agilolfenkriegszeitung“ in 33 Ausgaben. Sie enthielt unter anderem Verwundeten- und Gefallenenmeldungen, Feldbriefe und Berichte von nicht-beruflichen Kriegsberichterstattern was sie bei der Staatsbibliothek München zu einer gesuchten Zeitschrift machte. Leider sind heute nur noch wenige komplette Ausgaben vorhanden.
Eine auch in dieser Zeit ins Leben gerufene Kriegskasse leistete Unterstützung z.B. für Bstattungen gefallene Bundsbrüder. Insgesamt waren 215 Agilolfen am Krieg beteiligt, von denen 41 den Tod im Felb fanden. Das erte Opfer war Gründungsmitglied Theodor Semler. Nach dem Krieg leistet die Agilolfia "Aufbauhilfe" bei unserer Mutterverbindung und anderen Schwesterverbindungen, indem sie Studenten zur Unterstützung bei der Bildung einer neuen Aktivitas entsendete (Albertia 12, Erwinia 6, Ottonia 3)
- 1919 Aufnahme als außerordentliches Mitglied im KV
- 5.11.1924 Aufnahme in den KV als ordentliches Mitglied (Nr.60) auf der 50.VV in Hannover auf Antrag unseres Patenvereins K.St.V. Ludovicia Augsburg
- 1923 Umbenennung des Lyzeums in Philosophisch-Theologische Hochschule
- 28.04.1936 Auflösung des Wohnheims und der Mensa, Stillegung der Aktivitas infolge der schlechten Bedingungen unter der Nazi-Herrschaft
- 8.7.1938 Auflösungsbefehl durch die Gestapo-Direktion Regensburg
- 20.7.1938 Konfiszierung der Altherrenkasse und des Inventars
- 1939-45 Keine Aktivitäten während des 3. Reichs. Jedoch Repressalien gegen BbBb aufgrund ihrer „staatsfeindlichen“ Ansichten.
- 4.6.1948 Erste Rezeptionskneipe nach dem Krieg
- 5.07.1948 Genehmigungsschreiben des bay. Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zur Neugründung der Agilolfia mit Senior Georg Volke
- 15.11.1948 Wiedergründung des Altherrenvereins. Das Amt des Philisterseniors übernahm Karl Tempe
- 1961 Stiftung des Agilolfenwohnheims durch AH Weihbischof Josef Hiltl
- 18.07.1962 Gründung der Universität Regensburg als 4. Landesuniversität in Bayern (Ältere Universitäten in Bayern: Ludwig-Maximilians-Universität München, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg)
- 1967 Gründung unserer Tochterverbindung K.St.V. Leuchtenberg
- WS 1981/82 Gründung unserer Tochterverbindung K.St.V. Boiotro Passau
- SS 2008 100. Stiftungsfest
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